Die Kampagne

Kölner gestalten Zukunft - Vereint gegen Sozialabbau...

…ist Aschermittwoch 2010 an den Start gegangen. Ausgangspunkt war die dramatische Haushaltslage der Stadt Köln und die Sorge um die soziale Infrastruktur unserer Stadt. Die Kampagne wird von vielen Einzelpersonen und Organisationen unterstützt.

So ist es mit vereinten Kräften vieler Beteiligter – von Bürgerschaft, über Wohlfahrtsverbände, Stadtverwaltung und Rat der Stadt Köln - gelungen, Schließungen und Reduktionen von Dienstleistungen bei den Freien Trägern zu verhindern. Auch deshalb, weil viele Freie Träger in 2010 bereit waren und in 2011 noch sind, diese finanzielle Talsohle im Interesse der Kölnerinnen und Kölner zu durchschreiten um dann in 2012 ff wieder auskömmliche Zuschüsse durch die Stadt Köln zu erhalten.

Mit dieser Hoffnung und auch mit dem Vertrauen auf Zusagen sind wir in die Vorgespräche zum Haushaltsplanentwurf 2012 gegangen und müssen jetzt leider erkennen, dass die Stadtverwaltung Köln den strikten Sparkurs auf dem Rücken wesentlicher Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsense, Seniorinnen und Senioren fortsetzen will.

Aktuell gibt es Verlautbarungen, dass die strukturellen Defizite auf dem hohen Niveau der Vorjahre fortbestehen und deshalb weiter restriktiv gespart werden soll. Verwaltung und Politik stehen demnach also weiterhin unverändert vor einer Herkulesaufgabe, die nur mit einer gemeinsamen Anstrengung von Bund, Land und Kommune zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeistert werden kann.

Wir sind uns mit vielen Kölnerinnen und Kölnern einig, dass diese Situation weiterhin nicht mit kurzfristigen, kurzsichtigen und konterkarierenden Kürzungen von (lebens-) notwendigen Leistungen und Angeboten bewältigt werden darf. Köln hat nur dann Zukunft, wenn die vorhandenen Strukturen für Erziehung, schulische und außerschulische Bildung, Betreuung, Daseinsvorsorge, Qualifizierung, Arbeit und Beschäftigung, Wohnen, Freizeit und kulturelle Bildung usw. erhalten bleiben und an vielen Stellen auch qualitativ ausgebaut werden. Alle wissen um die Herausforderungen des demografischen Wandels, alle wissen um die Herausforderungen an Bildung, Qualifizierung und lebenslanges Lernen in einer globalisierten Welt. Die demokratischen Parteien im Bund, im Land und in Köln definieren deshalb Betreuung, Bildung, Partizipation, Arbeit und Beschäftigung und Integration als Leitlinien ihres politischen Handels.

So stellt auch der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters die Wahrung des sozialen Friedens, den Erhalt der sozialen Balance in Köln und die zukunftsträchtige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt in den Mittelpunkt seines Wirkens.

Was wir wollen...

Zur Aktion „Nicht in meinem Namen"...

News

Städtischer Haushalt 2012 „Vergiss mein nicht – das soziale Köln!“

Offener Brief an den Oberbürgermeister und die Ratsmitglieder der Stadt Köln   Getreu dem Motto unserer letzten Aktion vor dem Rathaus am 26. Mai dieses Jahres „Vergiss mein nicht – das soziale Köln!“ möchten wir unser Anliegen mit der Einbringung des Haushaltsentwurfs für das Jahr 2012 erneut in Erinnerung bringen. ...mehr Die Bilder zur Aktion finden Sie hier.

14.10.2011 12:57

Offener Brief an den Oberbürgermeister und die Ratsmitglieder der Stadt Köln vom 26.05.2011

Aktion „Vergiss mein nicht – das soziale Köln!“ Die LIGA der Kölner Wohlfahrtsverbände warnt davor, Kürzungen im Sozialbereich im Haushaltsjahr 2012 fortzuschreiben. Mit Ihrer Aktion „Vergiss mein nicht – das soziale Köln“ erinnerten die Geschäftsführer der  6 Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege vor der heutigen Ratssitzung an die Bedeutung einer funktionierenden sozialen Infrastruktur für alle Kölnerinnen und Kölner. Als freundlichen Gruß und „Merkposten“ wurden dem Oberbürgermeister...

26.05.2011 17:13

Offener Brief der Liga der Kölner Wohlfahrtsverbände vom 18.02.2011

Offener Brief an der Oberbürgermeister und die Vorsitzenden der Fraktionen im Rat der Stadt Köln: Mut zur (Hoch-) Kultur auch Mut zu einer Stadt mit Zukunft - oder Kultur einer Stadt ist mehr als Schauspiel und Oper! mehr...

18.02.2011 12:42

Offener Brief der Liga der Kölner Wohlfahrtsverbände vom 27.10.2010

Offener Brief an alle Kölner Bundestagsabgeordneten zu den geplanten Kürzungen   von Integrationsleistungen für langzeitarbeitslose Menschen. mehr...

18.11.2010 12:23

Gute Erfolge der Kölner Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen

…durch Kürzungen im Haushalt der ARGE gefährdet! Pressemitteilung der LIGA der Wohlfahrtsverbände in Köln mehr...

28.10.2010 16:07

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