Die Kampagne

Die Kampagne

Kölner gestalten Zukunft - Vereint gegen Sozialabbau...

Seit Beginn der Kampagne im Jahr 2010 ist es mit den vereinten Kräften vieler Beteiligter – von Bürgerschaft über Wohlfahrtsverbände und Verwaltung und Politik – immer wieder gelungen, drohenden Einschnitten in die soziale Infrastruktur dieser Stadt erfolgreich entgegen zu treten.

Vereint treten wir aktuell auch ein für eine menschenwürdige Versorgung und eine gelingende Integration der hier ankommenden Flüchtlinge. Wir wünschen uns eine weltoffene und solidarische Stadt.

Damit Integration gelingt, ist es unverzichtbar, dass die notwendigen sozialen Angebote für alle Kölnerinnen und Kölner erhalten bleiben. Aber es müssen auch neue Ressourcen geschaffen werden, wo dies nötig ist. Das überwältigende ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge kann nur wirken und erhalten bleiben, wenn gleichzeitig die professionellen Strukturen der freien Wohlfahrtspflege funktionstüchtig bleiben.

Bundes- und Landeshaushalte können sich über steigende Steuereinnahmen freuen, leider trifft dieses nicht auf den Haushalt der Stadt Köln zu, so dass wir davon ausgehen, dass auch in den nächsten Jahren Einschnitte auch für das soziale Köln drohen.

Allerdings braucht Köln als wachsende Stadt dringend ein Mehr an sozialen Dienstleistungen und Einrichtungen, an Wohnungen, Kindertagesstätten und Schulplätzen und vieles mehr, um den anstehenden Herausforderungen genügen zu können.

Hierfür wollen wir – auch in der Auseinandersetzung um den geplanten Doppelhaushalt 2016/2017 – eintreten.

Statements

Bettina Böttinger:
Köln ist eine wunderbare Stadt. Köln muss aber auch eine soziale Stadt bleiben.
Brings:
Wir wollen jetzt mit unseren Familien und auch in Zukunft als Senioren noch in einem friedlichen und sozialen Köln leben.
Hedwig Neven DuMont:
Wenn wir bei den Schwächsten unserer Gesellschaft sparen, wird uns das in Zukunft zusätzlich belasten.
Manfred Kock:
Keine kurzsichtigen Kürzungen sondern Hilfe für eine lebenswerte Zukunft der Schwachen.
Hannelore Bartscherer:
Prophylaxe ist immer sinnvoll, weil billiger als Beseitigung von Katastrophen, vor allem wenn es um soziale Netze und langfristige Aufgaben wie Bildung geht.