Was wir wollen

Leider haben alle Parteiprogramme, alle Koalitionsvereinbarungen, alle Programme des Oberbürgermeisters bisher keine Wirkung auf den Haushaltsentwurf der Stadtverwaltung entfaltet.

 

Ganz im Gegenteil:

 

Um das Defizits einzugrenzen, soll linear nach der sogenannten Rasenmähermethode gekürzt werden - und das in einer Größenordnung von bis zu 17,5 %. Bei Umsetzung dieser Strategie werden von der Politik die Strukturen, die angeboten Dienstleistungen und Hilfen des sozialen Kölns zerschlagen.

 

Werden diese angekündigten Kürzungen insbesondere in den Bereichen Kinder, Jugend, Familien, Senioren und bei den Einrichtungen und Diensten für Menschen in Notlagen umgesetzt, bleibt vom vielbeschworenen „Sozialen Köln“ nicht mehr viel übrig. Auch die aktuell politisch diskutierte Flucht in ein Haushaltsicherungskonzept unter besonderer „Beaufsichtigung“ des Regierungspräsidenten löst die Probleme nicht.

 

Deshalb werden wir – gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt – von Politik und Verwaltung einfordern, diese prekäre Situation im Interesse der Kölnerinnen und Kölner zu lösen. Dies umso mehr, weil wir wissen und täglich durch unsere Arbeit erfahren,

 

  • dass in vielen Stadtteilen immer mehr Kinder höchst unterschiedliche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten haben,

  • dass es immer mehr überforderte Eltern und Familien gibt,

  • dass es Viertel gibt, in denen Jugendliche kaum eine Chance auf eine Ausbildung und damit auf eine eigenständige Zukunft haben,

  • dass nahezu die Hälfte aller Kölnerinnen und Kölner, die zur Miete wohnen, auf Zuschüsse oder einen Wohnberechtigungsschein angewiesen ist, weil ihr Erwerbseinkommen und/oder ihr Transfereinkommen nicht ausreicht, um die hohen Mieten und Nebenkosten zu zahlen,

  • dass der Anteil der erwerbslosen Menschen mit geringer Qualifikation anwächst,

  • dass es Viertel gibt, in denen Seniorinnen und Senioren in ihren Wohnungen vereinsamen und vergessen sind,

  • dass sich die Notlagen Einzelner verschärfen, weil die Wartelisten für die Schuldnerberatung, für die Sozialberatung, für eine neue Wohnung, für einen Platz in einer Jugendhilfeeinrichtung immer länger werden usw. usw.

 

 

 

Was machen wir

 

Mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktionen, die hoffentlich von ganz vielen Unterstützerinnen und Unterstützern mitgetragen werden, sowie mit einer interaktiven Homepage, die offensiv genutzt werden soll, wollen wir mit Ihnen dafür kämpfen, dass Köln durch den Erhalt der vorhandenen Leistungen und Angebote Zukunft hat.

 

Sie haben die Möglichkeit, sich zu informieren und sich aktiv zu beteiligen. Wir fordern Sie auf:

  • Informieren Sie sich

  • Kommentieren Sie

  • Diskutieren Sie

  • Engagieren Sie sich mit Ihren Vorschlägen und Wünschen

  • Kämpfen auch Sie für die Zukunft Kölns

 

 

Wir brauchen Sie

 

 

Ich unterstütze die Kampagne „Kölner gestalten Zukunft – Vereint gegen Sozialabbau“, weil ich auch in Zukunft noch in dieser Stadt gut leben will.

 

Die Selbstverpflichtung aller Parteien und Verbände, Köln zu einer für alle Generationen - ob hier geboren oder zugezogen - sozialen und solidarischen Stadt weiter zu entwickeln, muss trotz der Haushaltslage eingehalten werden.

 

Bund, Länder und Kommunen dürfen sich nicht länger vor allem für die Rettung von Banken und Großbetrieben engagieren. Das Soziale Köln braucht ebenfalls die Hilfe des Staates, auch hier werden Arbeitsplätze gerettet.
Die Menschen und ihre Leben müssen wieder in den Mittelpunkt der Politik rücken.

 

 

 

Wir wollen Zukunft – für alle Kölnerinnen und Kölner!

 

 

 

Deshalb Sozialabbau nicht in meinem Namen

Zur Aktion „Nicht in meinem Namen“...

Letzte Änderung von Daniel Reichelt am 16.02.2010