Was wir wollen
Was wir wollen

Aktuell stellt die Stadtverwaltung den Haushaltsentwurf 2012 auf und orientiert sich dabei an den gekürzten Ansätzen von 2010/2011 und schreibt diese unverändert fort – unbeeindruckt von Kostensteigerungen bei Personal (Tarifsteigerungen) und Sachmittel und auch unbedruckt von faktischen Mehrbedarfen bei einzelnen Dienstleistungen Freier Träger.
Bemerkenswert dabei ist, dass parallel im Rat der Stadt Köln auf Vorlage der Stadtverwaltung viele zukunftsträchtige Entscheidungen insbesondere bei Projekten der Stadtentwicklung und Stadtsanierung gefällt werden, die nachhaltige Auswirkungen auf die städtischen Finanzen entfalten werden, aber auch Chancen für das Köln des 21. Jahrhunderts bieten. Dieses Handeln und Entscheiden stimmt uns zuversichtlich, denn ein erfolgreiches prosperierendes Köln kann nur gelingen, wenn seine Bürgerschaft unabhängig von Stadtteil und Herkunft partizipieren und sich entwickeln kann.
Und hier warten die großen Herausforderungen für Alle, denn wir wissen,
- dass in vielen Stadtteilen immer mehr Kinder höchst unterschiedliche Chancen auf Bildung und Entwicklungsmöglichkeiten haben;
- dass es immer mehr überforderte Eltern und Familien gibt;
- dass es Viertel/Stadtteile gibt, in denen Jugendliche kaum eine Chance auf eine Ausbildung und damit auf eine eigenständige Zukunft haben;
- dass nahezu die Hälfte aller Kölnerinnen und Kölner, die zur Miete wohnen, auf Zuschüsse oder einen Wohnberechtigungsschein angewiesen ist, weil ihr Erwerbseinkommen und/oder ihr Transfereinkommen nicht ausreicht, um die hohen Mieten und Nebenkosten zu zahlen;
- dass der Anteil der erwerbslosen Menschen mit geringer Qualifikation anwächst;
- dass es Viertel gibt, in denen finanziell benachteiligte Seniorinnen und Senioren in ihren Wohnungen vereinsamen und vergessen sind;
- dass sich die Notlagen Einzelner verschärfen, weil die Wartelisten für die Schuldnerberatung, für die Sozialberatung, für eine neue Wohnung, für einen Platz in einer Jugendhilfeeinrichtung immer länger werden und vieles mehr.
Was machen wir
Wenn sich die heutigen Informationen über die Fortschreibung der Kürzungen im Haushaltsentwurf 2012 ff bestätigen, werden wir erneut mit unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktionen, die hoffentlich wiederum von ganz vielen Unterstützerinnen und Unterstützern mitgetragen werden, sowie mit dieser interaktiven Homepage, die weiter offensiv genutzt werden soll, mit Ihnen dafür kämpfen, dass Köln durch den Erhalt der vorhandenen Leistungen und Angebote Zukunft hat.
Wir haben bereits mit der Aktion „ Vergiss mein nicht – das soziale Köln“ Rat und Verwaltungsspitze vor Beginn der Ratssitzung am 26. Mai 2011 über unsere Forderungen und über unsere Absichten informiert.
Nutzen Sie also bitte weiter die Möglichkeit, sich hier zu informieren und sich aktiv an dieser Kampagne zu beteiligen. Kommentieren Sie, diskutieren Sie, engagieren Sie sich wiederum mit Ihren Vorschlägen und Wünschen für ein soziales und solidarisches Köln mit Zukunft.
Wir brauchen Sie
Ich unterstütze die Kampagne „Kölner gestalten Zukunft – Vereint gegen Sozialabbau“, weil ich auch in Zukunft noch in dieser Stadt gut leben will.
Die Selbstverpflichtung aller Parteien und Verbände, Köln zu einer für alle Generationen - ob hier geboren oder zugezogen - sozialen und solidarischen Stadt weiter zu entwickeln, muss trotz der Haushaltslage eingehalten werden.
Bund, Länder und Kommunen dürfen sich nicht länger vor allem für die Rettung von Banken und Großbetrieben engagieren. Das Soziale Köln braucht ebenfalls die Hilfe des Staates, auch hier werden Arbeitsplätze gerettet.
Die Menschen und ihre Leben müssen wieder in den Mittelpunkt der Politik rücken.
Wir wollen Zukunft – für alle Kölnerinnen und Kölner!
Deshalb Sozialabbau nicht in meinem Namen
Letzte Änderung von Andreas Thermann am 15.08.2011
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