Harrer Cornelia
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Harrer Cornelia
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"Nicht in meinem Namen" - Hiermit unterstütze(n) ich/wir die Kampagne "Kölner gestalten Zukunft - Vereint gegen Sozialabbau"
ja
Ihr Beruf / Ihre Organisation
Fachberaterin
Ihre Meinung zum Sozialabbau in Köln
Liebe Deine Stadt! Das Motto konnte ich bisher aus vollem Herzen unterstützen. Jetzt habe ich Sorge, dass die vielgerühmten Kölner Qualitäten flöten gehen. Mit Kürzungen wird es zu einer Trennung zwischen "guten" und "schlechten" Veedeln kommen. Es wird Kölner geben, die mitmachen, bestimmen und teilhaben dürfen und eine große Gruppe, die nicht mehr gehört und gesehen wird.
Ihr Vorschlag zur Zukunft Kölns
Eigentlich müsste man in einigen Bereichen noch Geld drauflegen. Denn, wenn jetzt an den falschen Stellen gespart wird, wird sich das rächen. Als eine, die sich seit 25 Jahren für das Thema "Älterwerden in Köln" engagiert, bin ich natürlich gegen Kürzungen im Sozialbereich. Wenn es uns jetzt nicht gelingt, Menschen zu motivieren, für ihr eigenes Alter vorzusorgen und mit anderen soziale Netze zu bilden, damit man sich in Krisensituationen gegenseitig stützen kann, sehe ich für uns alternde Gesellschaft schwarz.
Ihre Homepage
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Christof Wild
am 13.06.2010
Die neusten Zahlen 50% Kürzungen bei der offenen Altenarbeit haben Sie ja schon alle gehört.
Die Gespräche mit den Vertretern der Verbände, der Seniorenvertretung und der Politik lassen momentan nicht hoffen, dass jemand die Kürzungen in diesem Bereich überhaupt noch anprangert.
Es wird schon geschaut, wie man die Kürzungen umsetzen kann.
Aber selbst dies geschieht ja nur in "zwischen Tür und Angelgesprächen".
Außerdem schieben viele die Verantwortung jeweils zum Anderen.
Die Kürzungen bei dem Programm SeniorenNetzwerke Köln (deutscher Präventionspreis 2005) sind schlichtweg grob fahrlässig. Einsparungen in geringen Umfang sind vielleicht ohne gravierende Veränderungen für den Status quo möglich, aber werden den Anforderungen dieser Stadt nicht gerecht. Eine Verbesserung, bzw. Weiterentwicklung des Programms ist wünschenswert und die Qualifizierung der Mitarbeiter darf nicht eingestellt werden.
Das gerade von der Seniorenvertretung und der Politik die Netzwerke benannt werden, in den nicht alles rund läuft, oder das Programm vielleicht nicht in allen Augen erfolgreich gewirkt hat ist so nicht hinzunehmen.
Das wäre so, wie wenn wir aus anderen Gescheiterten städtischen Projekten (z.B. Bewerbung, Kulturhauptstadt, Fußballmuseum) ableiten, dass die damit betreuten Personen alle gehen müssen.
Von Scheitern kann jedoch bei den verschiedenen Formen der Kölner SeniorenNetzwerke nicht die Rede sein. Das Potenzial des Programm ist bisher noch nicht mal gänzlich entwickelt.
Insbesondere in den Selbstorganisierten leisten aktuell ca. 100 Ehrenamtliche wöchentlich über 200 Stunden Engagement und erreichen bis zu 1000 Menschen direkt (wöchentlich bei ehemals 1000 € direkter Förderung und ca. 3000€ indirekter Förderung im Jahr = da entspricht 100 € in der Woche!!!! Incl. aller!!!! Kosten) . Sagen Sie mir einen Bereich wo mehr bürgerschaftliches Engagement erreicht wird.
Übrigens sind viele Netzwerker zusätzlich noch in anderen Vereinen, der Betreuung von Demenzkranken oder in informellen Nachbarschaftshilfen aktiv und geben auch sonst Ihr Wissen um Unterstützungssysteme weiter.
Es ist unbenommen, das wir bei den ersten Netzwerken (auch und insbesondre ich in Kalk) Fehler gemacht haben. ( Aber wenn z. B. trotz dieser Fehler jeden Mittwoch noch 50 –70 Seniorinnen in Kalk tanzen, wenn das multikulturelle Nachbarschaftsfest kürzlich zum 7. Mal wieder mit aktiver Beteiligung der Seniorengruppe durchgeführt wurde und wenn die „Minischulungen“ immer wieder als gutes Beispiel für gelungen Informationsweitergabe abgefragt werden, dann können wir uns gut solches Scheitern leisten.
Aus diesen nicht zu Lernen wäre ein fatales Zeichen für jegliche Seniorenarbeit in der Zukunft dieser Stadt.
Das kann man so wollen. Es wäre jedoch eine andere Gesellschaft.
Ihnen eine guten Start in die Woche wünscht
Christof Wild
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Harrer Cornelia
am 11.06.2010Laut einer Verwaltungsvorlage sollen jetzt im Bereich der offenen Seniorenarbeit nicht nur 12,5 %, sondern 50 % gekürzt werden.
Dagegen müssen wir uns wehren. Für die 240.000 Menschen über 60 Jahre brauchen ein gutes Versorgungs- und Hilfesystem in Form von Seniorenberatung, Wohnberatung und Hilfen für pflegende Angehörige und für Familien in denen ein Demenzerkrankter lebt. Wir brauchen aber auch Angebote, die Selbsthilfe und Bürgerengagement der älteren Menschen stärken und stützen.
Also: Lieber Staub aufwirbel, statt Staub ansetzen! Organisieren Sie phantasievollen Protest! Sprechen Sie mit ihren Ratspolitkern. -
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AG Selbsthilfe Im Paritätischen
am 11.06.2010Liebe Freunde der Selbsthilfe!
Wir haben Bilder von der Demo bei YouTube ins Netz gestellt:
http://www.youtube.com/watch
Viel Spaß beim Anschauen.
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Harrer Cornelia
am 23.04.2010WIr brauchen noch viel mehr Menschen, die unsere Aktion mit Unterschriften unterstützen.
Nicht alle wollen im Netz sichtbar werden, deshalb nutzen wir jetzt auch die gute alte Unterschriftenliste.
Wer noch Unterschriftenlisten haben möchte, kann diese bei mir bekommen.
harrer@paritaet-nrw.org
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AG Selbsthilfe Im Paritätischen
am 14.04.2010Zerstört unsere Netze nicht –
Vereint gegen Sozialabbau!
27. April von 15.30 bis 17.30 Uhr
vor dem Kölner Rathaus
Beteiligen Sie sich an der Protestaktion der Kölner Selbsthilfe!
Wir werden die Themen der 1000 Kölner Selbsthilfegruppen an Leinen spannen und daraus ein Netz bilden, um der Öffentlichkeit zu zeigen, wie bunt und vielfältig die Kölner Selbsthilfe ist und wie wichtig die weitere finanzielle Unterstützung dieser „Hilfe-Netze“ ist. -
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Harrer Cornelia
am 16.03.2010Am 23.03. zwischen 12 bis 13 Uhr z.B. am Zülpicher Platz, aber auch an vierzig anderen Standorten in Köln - protestieren wir gegen die Kürzungen im Seniorenbereich.
Solidarische Unterstützerinnen und Unterstützer sind herzlich willkommen.
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Christof Wild
am 11.03.2010
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