Susanne Schönewolff
Profil
Susanne Schönewolff
Profilfragen
"Nicht in meinem Namen" - Hiermit unterstütze(n) ich/wir die Kampagne "Kölner gestalten Zukunft - Vereint gegen Sozialabbau"
ja
Ihr Beruf / Ihre Organisation
Sozialpädagogin/Gerontologin, Diakonisches Werk Köln und Region
Ihre Meinung zum Sozialabbau in Köln
Kürzungen in all diesen Bereichen führen zu größerer sozialer Kälte und langfristig zu höheren Folgekosten.
Ihr Vorschlag zur Zukunft Kölns
Stärkere Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. Deutlicher - auch finanzielle Unterstützung - von Eigeninitiativen, Bürgerschaftlichem Engagement und Bildung eigener sozialer Netzwerke vor Ort. Überprüfung von einigen Großprojekten auf Notwendigkeit und wirtschaftlichen langfristigen Nutzen.
Ihre Homepage
www.diakonie-koeln.de, www.seniorennetzwerke-koeln.de
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1276449323
Paul-Schwellenbach Haus
am 13.06.2010Die neusten Zahlen 50% Kürzungen bei der offenen Altenarbeit haben Sie ja schon alle gehört.
Die Gespräche mit den Vertretern der Verbände, der Seniorenvertretung und der Politik lassen momentan nicht hoffen, dass jemand die Kürzungen in diesem Bereich überhaupt noch anprangert.
Es wird schon geschaut, wie man die Kürzungen umsetzen kann.
Aber selbst dies geschieht ja nur in "zwischen Tür und Angelgesprächen".
Außerdem schieben viele die Verantwortung jeweils zum Anderen.
Die Kürzungen bei dem Programm SeniorenNetzwerke Köln (deutscher Präventionspreis 2005) sind schlichtweg grob fahrlässig. Einsparungen in geringen Umfang sind vielleicht ohne gravierende Veränderungen für den Status quo möglich, aber werden den Anforderungen dieser Stadt nicht gerecht. Eine Verbesserung, bzw. Weiterentwicklung des Programms ist wünschenswert und die Qualifizierung der Mitarbeiter darf nicht eingestellt werden.
Das gerade von der Seniorenvertretung und der Politik die Netzwerke benannt werden, in den nicht alles rund läuft, oder das Programm vielleicht nicht in allen Augen erfolgreich gewirkt hat ist so nicht hinzunehmen.
Das wäre so, wie wenn wir aus anderen Gescheiterten städtischen Projekten (z.B. Bewerbung, Kulturhauptstadt, Fußballmuseum) ableiten, dass die damit betreuten Personen alle gehen müssen.
Von Scheitern kann jedoch bei den verschiedenen Formen der Kölner SeniorenNetzwerke nicht die Rede sein. Das Potenzial des Programm ist bisher noch nicht mal gänzlich entwickelt.
Insbesondere in den Selbstorganisierten leisten aktuell ca. 100 Ehrenamtliche wöchentlich über 200 Stunden Engagement und erreichen bis zu 1000 Menschen direkt (wöchentlich bei ehemals 1000 € direkter Förderung und ca. 3000€ indirekter Förderung im Jahr = da entspricht 100 € in der Woche!!!! Incl. aller!!!! Kosten) . Sagen Sie mir einen Bereich wo mehr bürgerschaftliches Engagement erreicht wird.
Übrigens sind viele Netzwerker zusätzlich noch in anderen Vereinen, der Betreuung von Demenzkranken oder in informellen Nachbarschaftshilfen aktiv und geben auch sonst Ihr Wissen um Unterstützungssysteme weiter.
Es ist unbenommen, das wir bei den ersten Netzwerken (auch und insbesondre ich in Kalk) Fehler gemacht haben. ( Aber wenn z. B. trotz dieser Fehler jeden Mittwoch noch 50 –70 Seniorinnen in Kalk tanzen, wenn das multikulturelle Nachbarschaftsfest kürzlich zum 7. Mal wieder mit aktiver Beteiligung der Seniorengruppe durchgeführt wurde und wenn die „Minischulungen“ immer wieder als gutes Beispiel für gelungen Informationsweitergabe abgefragt werden, dann können wir uns gut solches Scheitern leisten.
Aus diesen nicht zu Lernen wäre ein fatales Zeichen für jegliche Seniorenarbeit in der Zukunft dieser Stadt.
Das kann man so wollen. Es wäre jedoch eine andere Gesellschaft.
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1268911413
ehemaliges Mitglied
am 18.03.2010Viele Grüße aus Deutz!
Hoffe, Dir geht es gut!
Viel Erfolg am Dienstag zu "Lasst uns nicht im Regen stehen!"
miee
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